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Dirk Bleese – Ideensäen                                                 

denkwirt   musiker   autor   

 

In Arbeit:               

Dirk Bleese und Beate R.

 

UNSER KIND  –  der SYSTEMSPRENGER

Dirk Bleese und Beate R. sind Eltern zweier Söhne, davon ein „Systemsprenger“ (14). Viele Jahre ist beiden der Gedanke gereift, ein Buch über dessen dramatische Geschichte zu schreiben,  damit eine Debatte anzuregen und anderen Eltern Mut zu machen. Dirk Bleese ist Jazzpianist, Musiklehrer und Lehrbeauftragter für Sonderpädagogik an der Uni Hamburg. Beate R. ist Nachrichtensprecherin, Schauspielerin und Sprecherin für Hörbücher und -spiele.

Ein Buch aus Elternsicht über das  langjährige Scheitern ihres Sohnes am Schulsystem, an Jugendhilfe, Psychiatrie und sozialem Umfeld – mit Lösungsansätzen.

 

Wie hat sich die lebensbedrohliche Verbrühung von „Max“ posttraumatisch auf seine Seele und sein Verhalten ausgewirkt? Wie hat sich das familiäre Leben aufgrund seiner häufigen und schweren Ausraster verändert? Welche anderen Faktoren haben sein „auffälliges“ Verhalten begünstigt? Wie ist es dem  Bruder ergangen? Wie viele Freunde und Bekannte der Familie haben sich abgewandt? Wie oft musste er Schulen wechseln und warum hat es nie eine Schule gegeben, die ihn hätte langfristig auffangen können? Warum war Max nie zu einem Kindergeburtstag eingeladen? Und warum ist er trotzdem ein toller Junge?

 

 

In diesem Buch geht es um die über 10-jährige Leidensgeschichte der Familie von Max, dem ständigen Scheitern, Ab - und Aufgeben, überfordertem Schul- und Jugendhilfepersonal, fehlender übergeordneter Fachkompetenz und heilpädagogischen Schulangeboten, empathielosen und mobbenden Mitschüler-Eltern und ein überaltetes hierachisches Schulsystem.  Und doch haben die Autoren über viele Jahre hinweg Mittel und Wege gefunden, eigene Ideen und Lösungen mit Behörden und Jugendhilfeträgern umzusetzen.  Dieses Buch soll davon erzählen, zu einem neuen Denken anregen und Beteiligte ähnlicher Situationen inspirieren.

 

Als Debattenbeitrag stellen sich die Autoren folgende Fragen: Wie sinnvoll ist die Schulpflicht für Kinder, denen aus seelischen Gründen eine Normklasse zu groß ist? Welche schulischen Angebote sind angebracht und welche Länder können uns Vorbild sein? Wie viele Kinder sind potentielle „Systemsprenger“, wenn wir nicht ernsthaft unser Schulsystem, die Lehrmethoden und die Inhalten der heutigen Bedürfnissen anpassen?